Zart und frei

Vom Sturz des Patriarchats

Zart und frei
Zart und frei
Vom Sturz des Patriarchats

Seiten, Digitaler Textdownload EPUB

Erschienen: 2021
ISBN: 978-3-75180-313-7
Preis: 15,99 €
Auch erhältlich als ... Buch
Es gibt derzeit kaum ein Thema, mit dem sich so viel Hass mobilisieren lässt wie mit Genderpolitik. Das Ressentiment reicht vom Spott über das Gendersternchen bis zu den Manifesten rechtsradikaler Terroristen. Carolin Wiedemann zeigt in ihrer eindringlichen Analyse, dass der antifeministische Diskurs ein zentrales Element des politischen Rechtsrucks ist – und bis in die politische Linke Sympathisanten hat.

Dagegen hilft keine individualisierte Verweigerung und auch kein neoliberales Durchschlagen, sondern nur kollektive queerfeministische Praxis. Die Autorin stellt neue (antipatriarchale) Beziehungsund Verhaltensweisen wie Co-Parenting und Post-Romantik vor, mit denen schon vielerorts ein zarter Umgang miteinander erprobt wird, der auch jene befreien wird, die noch immer unter Druck stehen, ihre Männlichkeit zu beweisen.

Eine radikale Analyse der Gewalt heutiger patriarchaler Herrschaft, eine Anstiftung zum rebellischen und zärtlichen Miteinander und ein Mutmacher für all jene, die sich seit Langem mit sexistischen Geschlechterverhältnissen auseinandersetzen, sie bekämpfen und ihnen im Alltag doch so oft nicht entkommen.

»Carolin Wiedemann analysiert eindrucksvoll, warum es sich lohnt, für ein besseres Leben für alle dem Patriarchat den Kampf anzusagen – gerade in Zeiten des Rechtspopulismus eine unverzichtbare Lektüre.«
–  Anna Mayrhauser

»Eine beeindruckende und dringliche Analyse des Zusammenhangs von Antifeminismus und Gewalt heute – und eine Handreichung, was gegen beides zu tun ist.«
–  Klaus Theweleit

Pressestimmen

»Das Buch ist Analyse und Anstiftung zugleich.«
– Barbara Eisenmann in Andruck, Deutschlandfunk

»Gesellschaftskritik verknüpft Wiedemann behände mit der Geschichte des Feminismus und den Forderungen gegenwärtiger queer-feministischer Bewegungen. Wiedemann erzählt so souverän und detailgenau, dass auch jene einsteigen können, bei denen Simone de Beauvoir oder Margarete Stokowski noch nicht auf dem Nachttisch liegen. Und jenen, die Angst um ihre Privilegien haben, nimmt sie die Furcht.«
– Elisa von Hof, Spiegel online

»Wiedemanns Anliegen in Zart und frei ist es, aufzuzeigen, dass der Queerfeminismus keineswegs nur auf Partikularinteressen von Minderheiten abziele, sondern letztlich alle Menschen davon profitieren, wenn die Vormachtstellung weißer, heterosexueller Cis-Männer bröckelt.«
– Hannes Soltau, Tagesspiegel

»Spitzenbuch, supertoll.«
– Volker Weidermann, Spitzentitel (DER SPIEGEL)

  • Carolin Wiedemann