Zeitreisen

Vier Frauen, zwei Jahrhunderte, ein Weg

Zeitreisen
Zeitreisen
Vier Frauen, zwei Jahrhunderte, ein Weg

269 Seiten, Hardcover gebunden mit Schutzumschlag

Erschienen: 2018
ISBN: 978-3-95757-635-4
Preis: 24,00 €
Auch erhältlich als ... Ebook
1840 reisten die Engländerinnen Anne Lister und Ann Walker im Pferdeschlitten auf der zugefrorenen Wolga bis zum Kaspischen Meer und weiter über den Großen Kaukasus nach Tbilissi und Baku. Anne Lister starb völlig unerwartet auf einer Bergtour in Georgien. Ihre Gefährtin Ann Walker benötigte sieben Monate, um den Sarg mit der Leiche der Geliebten zurück nach Halifax zu bringen. Nach dem Entschluss, eine Biografie über die freizügige Tagebuchautorin und verwegene Reisende Anne Lister zu schreiben, begibt sich Angela Steidele auf die Spuren des außergewöhnlichen Paars, begleitet von ihrer Russisch radebrechenden Frau. Hilft ihre Reise, die Abenteuer von Anne und Ann zu würdigen? Was erzählen die Orte, Landschaften und Menschen heute von fernen Zeiten? Kann man überhaupt in die Vergangenheit reisen? Welche Vergangenheit? Zeitreisen erlaubt einen so anschaulichen wie vergnüglichen Blick in die Werkstatt einer Biografin und bildet den zweiten Teil einer Trilogie von Angela Steidele zu biografischem Schreiben, die mit Anne Lister. Eine erotische Biographie (2017) begonnen hat und mit einer Poetik der Biographie 2019 schließen wird.

Pressestimmen

»Was erzählen die Orte, Landschaften und Menschen heute von fernen Zeiten? Kann man überhaupt in die Vergangenheit reisen? Welche Vergangenheit? Zeitreisen erlaubt einen so anschaulichen wie vergnüglichen Blick in die Werkstatt einer Biografin und bildet den zweiten Teil einer Trilogie von Angela Steidele zu biografischem Schreiben [...]«
– queer.de

»"Zeitreise" [....] ist ein sehr treffender Titel, denn nicht nur verbindet Steideles Bericht das 19. und das 21. Jahrhundert miteinander, häufig dient ihr Listers Reise auch als eine Art Sprungbrett in weiter entfernte Zeiten, in die Peters des Großen etwa und sogar in die des mittelalterlichen Andrej Rubljow.«
– Tobias Lehmkuhl, Süddeutsche Zeitung

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